Ein Luxuscoupe der anderen Art
1965 wurde der Toronado vorgestellt und er wusste zu begeistern.
Die Karosserieform war beeindruckend, die Technik innovativ.
Mit seinen ~ 5.40 m Länge, war er eines der größten frontangetriebenen Coupes am US Markt, nur der Cadillac Eldorado packte noch mal 20 cm in der Länge dazu.
Der Motor war der Länge nach eingebaut und das Getriebe daneben, verbunden wurde das ganze mit einem Kettenantrieb.
Viele viele skeptische Stimmen hört man über diese Technik, aber es scheint zu funktionieren.
Verbaut wurde ein 7 Liter V8 der mit ca. 350Ps den Toronado auf 217 km/h brachte, bestimmt kein Spaß bei 2110Kg Leergewicht und 4 Trommelbremsen.
Die Qualität der Fertigung ist eigentlich unamerikanisch, ein sehr ordentlich gebauter Innenraum mit einem unübersichtlichen Cockpit… naja, dafür gab es einen Trommeltacho, welcher ein wenig an Citroen erinnert.
Der fehlende Mitteltunnel macht ihn vorne riesig und bietet Platz für 6 Personen, wobei….. wer amerikanische Coupes kennt, sucht sich lieber schnell einen Platz in der ersten Sitzreihe.
1966 gewann der Tornado gleich mal zwei Auszeichnungen *car of the year* und *cal life award fot engeneering excellence*, der Toronado schrieb damals Geschichte und macht es heute immer noch.
Im Stephen King streifen *Stark* aus 1990 kam ein schwarzer Toronado aus 1966 vor, ich war sofort begeistert von dem Teil, ich wollte sofort so was haben, aber was will man nicht alles haben wenn man ca. 16 Jahre alt ist 😀
Ich jeden falls, bekomme immer einen *hexenschuss* wenn ich einen Toronado sehe.. für so schnelle Kopfbewegungen bin ich anscheinend zu alt 😉

Written by Du Ke

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