Tatort Tattendorf

Im November 2014 traten Michael und ich eine Reise nach Tattendorf an. Der Wunsch die heiligen Hallen von Günter Ledl zu besuchen stand seit längerer Zeit ganz oben auf der Liste. Genauer gesagt, 2 Jahre lang war die Rede davon nach Tattendorf zu fahren. Günter Ledl lernten wir vor 2 Jahren am RedBullRing persönlich kennen, das war ein Spaß. Mit dem guten Mann habe ich in der Zwischenzeit die ein oder andere Geschichte gedreht. Fröhlich, herzlich, lächelnd und immer einen *Schmäh* am Laufen. So würde ich Günter Ledl beschreiben. Genau so hat er uns auch empfangen. Mit Kaffee und guten Storys begann der Besuch im Ledl Headquater.

ledl as160 turbo chassis

Todgesagte leben länger

Viele Geschichten hört man über den AS von Ledl, viele kann man gleich wieder vergessen, doch diese nicht. Beim öffnen von Tor Nummer 1 im Ledl Betrieb haben wir nicht schlecht gestaunt, dazu später mehr. Tor Nummer 2 war eine gelungene Überraschung. Stehen doch glatt 2 Ledl AS 160 vor uns, knallrot mit einem kleinen aber feinen Unterschied. Der Linke der Brüder hatte 2 Lufteinlässe hinter den Seitenscheiben. Günter lächelt und sagt „Den kennt ihr noch nicht gell? das ist der Ledl AS 160 Turbo.“ Nein den kannten wir nicht, frisch typisiert steht der Keil vor uns, bis zu 250 PS wären möglich, wird stolz verkündet, auf der Rennstrecke hat Günter schon erste Erfahrungen gesammelt und ist hellauf begeistert von seinem AS Turbo.

Ledl AS 160 Turbo

Das Gute an den Begegnungen mit Günter ist, dass nicht alles gut und schön gesprochen wird. Rückschläge gehören genauso zum Leben, um diese macht Günter Ledl kein Geheimnis. Dort ging was am Motor kaputt, dann zwickte es am anderen Ende vom Kabelbaum, die Vergaser waren ein eigenes Thema in dieser AS Geschichte und zwischenzeitlich war Günter recht *Angfressn* auf das Ding.

Ledl AS 160 Turbo Motor

Ehrgeiz ist alles

Unter Ehrgeiz versteht man dass im Charakter verankerte Streben eines Menschen nach persönlichen Zielen. So steht es in Wikipedia geschrieben und kein besseres Wort würde auf Günter Ledl und sein Leben zutreffen. Stolz steht er heute neben seinen AS und so werden diese auch bewegt. Da war doch noch was, die Probefahrt mit dem Turbo. Nein wir sind nicht mit dem AS 160 Turbo Probe gefahren, das hätte bei dem Wetter wenig Sinn gemacht. Günters Geschichte war es, die mir in Erinnerung blieb, „Weist als wir das Ding vor der Firma auf die Straße stellten und der Motor endlich richtig zu laufen schien, mussten wir ja schauen was er kann. Unter 1000 kg hat der Turbo und du kannst dir gar nicht vorstellen wie die Reifen durchgehen, wir haben Striche gezogen sag ich dir, das war eine Gaude.“ Ja daran wage ich nicht zu zweifeln.

Ledl AS 160 Turbo Cockpit

Die Ledl Geschichte

Über Günter Ledl und seinen AS 160 habe ich 2013 schon ein paar Zeilen verloren. Eine exklusive Story wird euch noch geboten. Der Besuch bei Günter Ledl, seiner Firma und Familie hatte einen anderen Hintergrund. Durch das Hobby „Klappscheinwerfer“ lernte ich viele interessante Menschen kennen, Menschen die alle samt dem Autovirus verfallen sind und mit diesen Menschen werden Geschichten geschrieben. Geschichten die euch unterhalten werden. Die erste Ausgabe dieser Geschichten findet ihr hier. Natürlich ist eine wunderbare Corvette C5Z06 in der ersten Ausgabe vertreten. Das Onlinemagazin www.asphalt-geschichten.at ist neues Projekt und soll die Gemeinsamkeiten von uns näher bringen. Ich würde mich freuen, den ein oder anderen von euch dort wieder zu sehen.

Euer: Duke

Written by Du Ke

Schreibe einen Kommentar