Was ist das?
Brabbelt da an mir vorbei, tief, breit, offen, rund und ich hab keine Ahnung was das ist,
aber Klappscheinwerfer hat die Flunder, also hinter her.
Leider war der Besitzer nicht mehr zu finden, das Ding war doch schneller als ich mit meinen alten Schuhen und so stand ich vor einer Ginetta G33.
War mir natürlich sofort klar, nach dem ich mein Telefon und Google wieder weg gesteckt hatte.
Ginetta ist ein britisches Unternehmen was immer wieder Spuren im Motorsport hinterlässt.
Das Rezept ist bewährt und gut, Stahlrohrrahmen drüber eine Haut aus Fiberglas, das ganze noch mit einem vernünftigen Triebwerk und schon hat man Spaß.
Kampfgewicht, 870Kg.
Kampfkraft, 200Ps
Kampfvolumen, 3.9Liter aus 8 Zylindern.
Ausstattung: Zentralverriegelung-nein, Fensterheber-welche Fenster?, Servolenkung-nein, Sitzheizung-nein, Airbag-nein, elektrische Sitze-nein, Aschenbecher-schmuntzel, elektrisches Verdeck-nein, Kofferraum-eingeschränkt, Ablagefach-nein.
Mit etwas Glück findet man ein Radio, wobei sich der Verwendungszweck in Frage stellen lässt, ok der Verkehrsfunk könnte hilfreich sein.
Eingearbeitet sind 5 Anzeigen für, Öldruck, Geschwindigkeit (180mph), Benzinuhr, Drehzahlmesser und Wassertemperatur, 2 Lenkstockschalter und ein Schalthebel, ahja Handbremse nicht zu vergessen.
Das war´s dann auch schon, mal ehrlich, wer braucht da drinnen schon mehr?
Von 1991 bis 1994 wurden ca. 120Stk. gebaut und nur ungefähr 12 davon sind Linkslenker.
Alle wurden von Ginetta gebaut und nie als Bausatz ausgeliefert
Verbaut wurden an Vorder- und Hinterachse Doppeldreiecksquerlenker und natürlich mit 4 Scheibenbremsen, das Teil will ja auch verzögert werden, wenn es schon in 5 Sekunden auf Tempo 100 ist.
Geschalten wird natürlich von Hand, auf die Hinterachse drücken dann schon 298Nm und das bei 3500 Umdrehungen/min. bei Tempo 220 soll der ganze Zauber ein Ende finden.
Klingt doch alles in allem, sehr vernünftig und ja alle denen der Motor mit 3.9 Litern bekannt vorkommt, es ist der ehemalige Buick Motor aus den 60ern der dann an Rover ging und dort brav seine Dienste verrichtete.
Ich glaube die Suchtgefahr bei so einem Auto kann gefährlich werden.
Man findet leider relativ wenig über dieses Auto im Netz, aber wenn man was findet, wird sofort ein Drogenberater mit dazu empfohlen und die Erfahrungen was eine G33 und Regen betrifft, sind immer die gleichen, sie wird im Nassen immer als Badewanne beschrieben ohne Platz für das passende Flascherl Schaumbad.
Wo sie sich preislich bewegt?
In England findet man Exemplare im Netz die sich zwischen 7 und 50 Tausend Pfund bewegen.
Tja…. Das war klar.
Alles was aus der Reihe tanzt hat seinen Preis.
Euer Du Ke

Written by Du Ke

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