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Der Schein trügt!
Was auf den ersten Blick nach einem verbastelten Ferrari 348 aussieht, ist ein Werksprototyp von Ferrari.
Aber zunächst möchte ich mal kurz erwähnen dass soziale Netzwerke nicht immer Müll durch das Netz transportieren.
Dank solcher Netzwerke lernt man auch durchaus nette und gleichgesinnte Menschen kennen die es einem erst ermöglichen so ein tolles Fahrzeug auf unserer Seite zu zeigen.
An der Stelle gleich mal ein Dankeschön an Guido der doch satte 967km entfernt vom Klappscheinwerfer Headquater die Fotos zur Verfügung stellt.
Der Muletto wurde von Ferrari im Jahr 2000 gefertigt und trägt so einiges an Zukunft in sich.
Was später als Enzo die heiligen Hallen verlies wurde zum Teil hier schon getestet, so macht es durchaus Sinn das der gute vorne wie ein 348 aussieht und hinten irgendwie wie ein 355 und von der Seite, als hätte man ihn etwas zu lange auf der Streckbank gezogen.
Im Heck lauert bereits das Triebwerk des Enzo Ferrari!
Dazu muss man sagen, es handelt sich dabei um ein ehemaliges F1 Triebwerk aus den 90ern das in dem Muletto gleich mal lockere 680Ps an die Bridgestone Potenza schickt.
Geschalten wurde am Lenkrad, 6 Gänge standen dem Fahrer bei einem Gewicht von 1365 Kilogramm zum Spielen zur Verfügung.
Der Gute will aber auch verzögert werden und dazu kamen bei diesem Prototyp die Bremsen des 355 Challenge zum Einsatz, auch der Antriebsstrang soll vom Challenge verbaut worden sein.
Die Ölkühler sollen vom 550 Maranello gespendet worden sein und somit wurde in dem Muletto getestet.
Prinzipiell verkauft Ferrari keine Versuchsfahrzeuge oder Prototypen, dieser jedoch ist in der Echtheit bestätigt und wurde direkt ab Werk in Maranallo erworben.
Es soll sich um den einzigen Ferrari Muletto handeln der jemals offiziell verkauft wurde.
Der Muletto ist sozusagen der Urvater des Enzo Ferrari.
Ferrari entwickelt die Technik immer noch in alten Modellen und das Design entsteht separat, was auch den groben Unterschied zum späteren Ferrari Enzo erklärt.
Logisch ist auch, dass der Gute nicht billig sein dürfte und man liest von Preisen die an der 750 Tausend Euro marke kratzen.
Die Fotos wurden im Meilenwerk Düsseldorf und bei den Ferrari Days 2006 am Nürburgring geschossen.
So viel zum Thema: Der Schein trügt.

Euer: Duke

Written by Du Ke

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