1967 stellte Chevrolet seinen Kunden die neue Corvette in die Auslagen.
Da ist David Holls doch etwas Schönes gelungen. Endlich wurde mal ein Auto auf die Strasse gestellt, das dem Concept-car von 1965, der Mako Shark, sehr ähnlich sah. So etwas kommt raus, wenn Chefs fischen gehen und ein Auto wollen, das wie ein Hai aussieht. Aber der wirkliche Spitzname der C3 war wohl *Coke Bottle Corvette*. Zumindest findet man diesen Namen immer wieder in der Autogeschichte. Das Cabrio wurde bis 1975 angeboten, dann wurde sie vom Markt genommen aufgrund verstärkter Sicherheitsbestimmungen in den USA. 10 Jahre mussten Corvette Fahrer warten, bis wieder ein Cabrio angeboten wurde und dieses sah grundlegend anders aus. Im Bereich Fahrwerk wurde viel von der C2 übernommen, Radstand war derselbe genauso wie die Breite, die Karosserie wurde gleich mal um 50 mm nach unten gezogen. Das Design der Vette war unverwechselbar und man sieht sofort dass sich alles ums Aussehen drehte, praktische Eigenschaften sucht man vergebens. Aber wen interessiert das schon bei einem Sportwagen mit so einer Optik in den 70ern?
Die C3 ist war und bleibt ein Hingucker.
Die C3 war und ist aufregend, interessant, unverwechselbar und so verschieden.
Die Tuningfirmen hatten schnell das Potential der Vette erkannt und so kamen die seltsamsten Konstrukte auf die Strasse.
Auch Hollywood wusste die C3 ….. sagen wir… anders aussehen zu lassen 😉
Corvette Movie Car
An Leistung wurde natürlich auch nicht gespart, bis zu 550Ps wurden angeboten und die Vette soll angeblich über 280 Sachen machen, typisch amerikanisch würde ich mal sagen. Insgesamt wurden knapp 543.000 Stück der C3 gebaut und davon waren ca. 50.600 Cabrios. Nicht gerade wenig, bei uns eher selten, freut es mich immer wieder so ein Teil auf der Strasse zu sehen.
Langsam aber sicher, wandelt sie sich doch zum Klassiker und wird den bei uns typischen Ruf der *Stritzikarre* endlich los..

Written by Du Ke

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