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Die Alpine A610.
Wie oft sagt man Renault Alpine zu der Diva?
Oft glaubt man auch dass die 610 Turbo schon seit den 80er Jahren bekannt ist, doch genau das ist nicht ganz richtig.
Die Alpine A610 Turbo wurde von Alpine gebaut und das erst ab 1991 und hat nur optisch Ähnlichkeiten zum Vorgänger, auffällig ist die andere Front mir Klappscheinwerfer und Nebelscheinwerfer, das ist der Hinweis darauf, dass unter dem Kleid alles anders und neu ist.
Im Heck lauert ein V6 mir Zwangsbeatmung, das heißeste Triebwerk der PRV Serie, ein Motor der aus einer Zusammenarbeit mit Peugeot, Citroen, Renault und Volvo entstanden ist.
Dieser Bursche lieferte 250Ps an die Hinterachse und beförderte die A 610 in 5.7 Sekunden auf Tempo 100, und das nette daran, die Gute läuft bis auf Tempo 265!
Nicht zu vergessen, wir reden hier von einem Auto das 1991 gebaut wurde, da war die Konkurrenz schon etwas nervös geworden, wenn man da so in seinem Porsche über die Straßen rollt und eine Alpine im Rückspiegel auftauchte.
Die Konzepte sind sich auch durchaus ähnlich, Heckmotoren und diese Fahreigenschaften gab oder gibt es gerade nicht wie Sand am Meer.
Dass gerade die A 610 die letzte im Glied der Firma Alpine wird, hätte sich wohl Jean Rédélé in Dieppe auch nicht gedacht, 50 Jahre nach Gründung der Firma Alpine war dies sein letztes Werk.
Die Alpina A 610 Turbo war alles andere als ein Schnäppchen, in Österreich musste man sehr weit in seine Tasche greifen um so einen Sportwagen sein Eigen nennen zu dürfen.
Man spricht hier schon von einer guten dreiviertel Million, in Schilling.
Alpine hat ohne Zweifel ein tolles Auto auf die Straße gestellt, doch der Sprung in die Oberklasse der Sportwagen ist ihm damit nicht gelungen.
Von der Alpine wurden 818 Stück gebaut, was die Exklusivität in absehbarer Zeit garantiert.
Ich finde dieses Auto ganz einfach genial, der Innenraum ist wirklich sauber gefertigt, die Instrumente etwas gewöhnungsbedürftig, beim Einsteigen (Reinschlüpfen) weis man sofort woran man ist, die Pedale stehend angeordnet und etwas härter zu betätigen als man es gewohnt ist, sprechen die Sprache eines Sportwagens, der Sitz ist sehr gut geformt und man fühlt sich binnen Minuten wohl.
Man wird sogar verwöhnt, eine Klimaanlage sorgt für angenehme Temperaturen wenn einem der Schweiß auf die Stirn steigt und die Servolenkung macht dann alles doch noch etwas leichter, wenn die 350Nm von hinten in den Nacken drücken und das schönste daran, das Triebwerk verlangt keine Drehzahlorgien, bei 6000Umdrehungen ist schon wieder Schluss.
Fazit: Die Alpine ist selten, wird es wohl immer bleiben, sollte aber auf keinem Fall unterschätzt werden, wer so eine A 610 Turbo für vernünftiges Geld angeboten bekommt, sollte sich nicht sofort aus Angst vor dem Neuen oder bösen Geschichten abwenden.
Man bekommt eine Diva die sogar 1994 in LeMans an den Start ging und auch als Pacecar zum Einsatz kam.
Euer Duke

Written by Du Ke

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