Die Blumen

beginnen zu blühen, die Wälder färben sich langsam wieder ein und die Weiden ergrünen mittlerweile rund um den Red Bull Ring. Der Frühling schickt seine ersten Boten aus und der April versteht es alle Jahre wieder einen Strich durch die Rechnung zu ziehen. Morgenfrost und eisiger Wind treffen in Spielberg an diesem Wochenende auf heißen Asphalt und glühende Auspuffkrümmer. Zwischendurch meint man einen Donner zu vernehmen…… allerdings ist der Himmel mehr blau als bewölkt. Es riecht auch rund um die Rennstrecke weniger nach Frühling als nach Rennbenzin und Bremsbelag. Oder ist es doch nur ein Chemstrike?


Zum Glück

ist dieses Phänomen dem Histo-Cup anzukreiden. Herrlich unvernünftige Menschen treiben ihre herrlich unvernünftigen Fahrzeuge Runde um Runde auf der Rennstrecke in Spielberg bis an ihre Grenzen. Der Frühling ist angekommen, gut ok… Bienen auf Wiesen oder Weiden sucht dort kaum jemand an diesem Wochenende. Gehörschutz, Sitzplätze und Nähe zum Motorsport stehen im Fokus der Besucher. Wie alle Jahre ist es mir nicht möglich diesem Event fern zu bleiben. Ich gestehe eine gewisse Sucht in mir zu verspüren, die Kombination aus alten Autos, Rennbenzin, ungefilterter Auspufflärm und heißen Bremsen ziehen mich an wie Blüten mit ihrem Nektar es verstehen Bienen anzulocken.


Unvernunft

fett und groß geschrieben! Besser und vernünftiger kann man es kaum betreiben und erleben. Der Histo-Cup bietet genau das! Zuseher spüren genau das. Beim Pitwalk sieht man entspannte Piloten im Klappsessel, weil das Teil das sie bewegen sowieso rennt und hektisches Treiben in der nächsten Box weil da so gar nichts nach Plan läuft und der Besucher ist quasi mitten drin. Man erlebt es, wie es sein kann wenn man sich gegenseitig hilft damit ein Kollege wieder auf die Piste kommt. Auch Diskussionen über Fahrmanöver auf der Rennstrecke sind keine Ausnahme, irgendwie ist man mittendrin und nicht nur dabei.


Alle Jahre wieder

versuche ich für Euch ein paar Eindrücke in Worte zu fassen, ohne dass es irgendwie aufgewärmt rüber kommt. Was ich Euch kaum erzählen kann, das müsst ihr einfach selbst erleben, ist wie zugänglich der größte Teil dieser Gemeinde ist. Mittlerweile erfreue ich mich immer wieder bekannte Gesichter zu treffen und einfach drauf los zu plaudern. Wenn ich da nicht aufpasse, habe ich am Ende des Tages einen ordentlichen in der Krone und 5 Kilo mehr auf der Waage. Hier treffen Petrolheads aufeinander, hier entstehen Geschichten.


Natürlich 

gibt es noch Fotos und die will ich Euch nicht vorenthalten, was der Samstag noch zu bieten hatte findet ihr unter diesen Zeilen.












Euer: Duke

Written by Du Ke

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